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Gold gehört ins Bankschließfach
01.09.2017 19:28

Gold gehört ins Bankschließfach

Gold wird als Krisenwährung weltweit geschätzt. Es bringt zwar keine Zinsen, dafür aber hohe Sicherheit in politisch unruhigen Zeiten und auf lange Sicht meist positive Wertentwicklung. Zu Hause aufbewahren sollten Sie es allerdings nicht.

Das Problem: Bei Einbrechern und Dieben besonders beliebte Wertsachen wie Edelmetalle, Schmuck, Münzen, Wertpapiere oder Urkunden werden bei Diebstahl, Beschädigung oder Verlust nicht voll von der Hausratversicherung ersetzt, Bargeld bleibt oft ganz vom Deckungsschutz ausgeschlossen. In der Regel sehen die Vertragsbedingungen von Hausratpolicen für Wertsachen eine Entschädigungsgrenze von wenigen tausend Euro oder einem geringen Prozentsatz der Versicherungssumme vor. Alles über dieser Summe erhalten Sie im Schadensfall nicht zurück. Beispiel: Die Versicherungssumme Ihrer Hausratversicherung beträgt 40.000 Euro, bei einem Einbruch werden Goldbarren im Wert von 25.000 Euro gestohlen. Der Hausratversicherer ersetzt trotzdem nur 4.000 Euro, weil der Ersatz für Wertsachen im Vertrag auf 10 % der Versicherungssumme beschränkt ist. Höhere Entschädigungsgrenzen bieten die Hausratversicherer im Normalfall nur, wenn man Wertsachen in einem sicheren Stahltresor mit einem Mindestgewicht von 200 kg aufbewahrt.

Einfachere und kostengünstigere Alternative zum Tresor ist ein Schließfach in den Räumen eines Kreditinstituts. Solche Bankschließfächer können Sie ab rund 30 Euro im Jahr mieten – ein geringer Betrag im Verhältnis zum Verlust, wenn Gold und andere Wertsachen bei einem Einbruch gestohlen werden. Wichtig zu wissen: Schließfächer unterliegen dem Bankgeheimnis, neben der sicheren Aufbewahrung ist deshalb auch die Diskretion gewährleistet. Die vermietende Bank nimmt vom Inhalt Ihres Schließfachs keine Kenntnis, mit Schlüssel und Ausweis haben Sie alleinigen Zugang.

(Quelle: Aragon Media (FT) / Kategorie: Versicherung / Bild: hamiltonleen@pixabay)

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